Seit mehreren Jahren war ich nicht mehr auf der Intermodellbau in den
Westfalenhallen. Als Erstes fiel auf, dass viele Händler zunehmend Second
Hand Ware anbieten. Für mich ausnahmsweise mal ein Segen, denn dass
Modellgleis von
Fleischmann
wird leider nicht mehr produziert. So habe ich vier halbe Gleislängen
aus Altbeständen
erworben, um den Isolierschienenverbinder zugunsten einer längeren
Durchrutschstrecke vor Signalen zu verlegen.
Desweiteren viel auf der Messe auf, dass Kataloge immer mehr aus den Mode gelangen. Früher ging man kiloweise mit Papier aus der Halle. Erfreulich war, dass immer noch zwei Hallen alleine für Modelleisenbahn beansprucht werden. Ein gutes Zeichen dafür, dass das Hobby doch noch eine Menge Freunde hat. Immer mehr kleinere Firmen nehmen den Nieschenmarkt ein und bieten z.B. detailreiche Bäume, Mauern und sonstige detailreiche Ausstattungsgegenstände an.
Im Flugzeugbereich macht sich ganz klar der Modetrend der Drohnen bemerkbar. Waren früher noch viele Flugzeuge und Helikopter ausgestellt, sind jetzt mindestens die Hälfte der Aussteller hier im Drohnenmarkt ansässig.
Die Firma
Fleischmann
hat das Modellgleis aus dem Programm genommen. Da ich aber nur Modellgleis
verbaut habe, ist das jetzt die letzte Gelegenheit alte Weichen aus den 60er
Jahren zu modernisieren. Das betrifft eine Dreiwegweiche und zwei
Linksweichen in der Abstellgruppe.
Heute habe ich neben dem
Fleischmann
Formvorsignal einige Teile liegen sehen, die offensichtlich zum Signal
gehörten. Einige Führungselemente hingen daneben. Jetzt beginnt das
Spielchen, die komplizierte Mechanik wieder zu reparieren. Das Teil ist ein
Bolzen, der die linke Farbblende und die rechte Gaslaterne am Mast fixiert.
Die Gaslaterne führt ebenfalls zwei Gestänge zum Schalten der rechten
Farbblende. Alles in allem braucht man vier Hände, um alles wieder an Ort
und Stelle fixieren zu können. Nach einer halben Stunde Pfriemelei
funktioniert das Signal endlich wieder.
Die Baureihe 78 will mir nicht aus dem Kopf. Inzwischen meint meine Familie, dass ich mir sie doch gönnen sollte. Man hat ja sonst nichts vom Leben ;-)
Nach einigem Überlegen steigt die ganze Familie ins Auto und fährt in den
Lokschuppen.
Ein paar Mal sind wir noch um die Vitrine geschlichen, aber dann bin ich zur
Tat geschritten und habe die Lok gekauft. Die Lok fährt sehr schön und ich
finde, es ist ein krönender Abschluss, nachdem uns in diesem Winter die Baureihe
78 nahezu
ständig begleitet
hat.
Heute habe ich einen Abstecher in den Lokschuppen gemacht und plötzlich steht sie da in der Vitrine: Die Baureihe 78 von Fleischmann - Katalognummer 4075 - als zehnprozentiges Sonderangebot.
Zum heutigen Geburstag habe ich drei Donnerbüchsen von Fleischmann bekommen. Da es ein sehr gutes Sonderangebot war, habe ich dann gleich noch vier weitere hinzugekauft. So macht sich der Zug von sieben Donnerbüchsen am Bahnhof ganz gut. Jetzt fehlt ja eigentlich nur noch die Baureihe 78.
Heute haben wir mit unsereren Nachbarn die diesjährige
Nikolausfahrt auf der Ruhrtalbahn unternommen. Zu meiner großen, freudigen
Überraschung war hier wieder die 78 468 als Zuglok vorgespannt, die wir
letzte Woche im Hörder Bahnhof gesehen haben!
Nachmittags habe ich noch bei einem Freund drei Lokomotiven der Firma Fleischmann abgeholt. Diese krankten daran, dass die Abtriebswelle vom Motor im Ritzel durchdrehte, sobald der Motor warm war. Neue Messingritzel statt der alten Zinkdruckgussritzel beheben das Problem. Es war auch für die drei Lokomotiven eine gute Gelegenheit, auf einer großen Anlage Auslauf zu bekommen. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, elf lange H0-Personenwagen vor eine 103 zu spannen...
Heute wurde versehentlich der Eisenbahntrafo runtergerissen. Mir hätte das Gleiche
passieren können, insofern war ich sauer auf mich. Der Trafo ist jetzt kaputt.
Jetzt ärgere ich mich, dass ich die alten Trafos entsorgt habe. Ich habe noch
vor dem Elektroschrott-Container gestanden und gezögert. Der erste Gedanke
ist immer der Richtige! Naja, jetzt muss ein neuer Trafo her. Der kleine
Fleischmann
-Trafo kostet 70 Euro, der große 100 Euro. Eine Menge Geld, aber muss ja
sein. Das Bochumer
Spielzeug-Paradies
hat gute Preise und den kleinen Trafo
vorrätig. Damit der Trafo nicht wieder runtergerissen werden kann, ist er
jetzt ordnungsgemäß festgeschraubt und die Leitungen mit Strapse befestigt.
Bei dieser Anlage sollen zwei Typen von Geländeprofilierung verwendet werden:
Der Fliegendraht kommt zum Einsatz zwischen nicht beweglichen Teilen. Das erhöht die Stabilität. An abnehmbaren Teilen kann man den Fliegendraht nicht befestigen. Daher muss eine in sich feste Form verwendet werden. Styropor ist günstig und leicht zu bearbeiten. Die erste Idee, einen Heißschneider zu verwenden wurde durch das Messer abgelöst. Wenn man mit dem Messer langsam und kontrolliert nicht allzu dicke Schichten schneidet, gibt das sehr gute Ergebnisse. Erstaunlicherweise krümmelt es auch nur sehr wenig. Trotzdem ist der Staubsauger der ständige Begleiter, denn das statisch aufgeladene Material heftet sich überall an und wird so in der ganzen Wohnung verteilt.
Auf diesem Bild kann man das Werkzeug für Styroporprofilierung erkennen. Ein
Messer, ein Wetzstahl, um das Messer wieder zu schärfen und ganz wichtig:
Styroporkleber. Für Styropor darf nicht jeder Kleber verwendet werden.
Andere Kleber lösen den Styropor schlichtweg auf. Ist als Experiment
vielleicht mal ganz witzig, die Arbeit ist aber umsonst - mal ganz abgesehen
davon, dass ich nicht weiß, was dabei für Dämpfe entstehen.
Ich habe mich durchgerungen, die Weichen auf
dem Berg neu zu kaufen. Da die Trix-Weichen doch sehr klobig wirken und
nicht gerade gut funktionieren, habe ich im
Lokschuppen
in neue
Fleischmann
-Weichen investiert.
Nachdem die Gleise festgenagelt und verdrahtet sind, können die Bergaufbauten
jetzt auch profiliert werden. Auf diesem Bild kann man gut
die vordere Profilierung per Fliegendraht erkennen. Der obere Aufbau hat
eine Profilierung mit Styropor. Auch die Position der Häuser spielt dabei
eine Rolle, denn schließlich müssen sie ja auf die übrige Stellfläche passen.
Ein Problem stellt noch die Schlucht dar: Soll oben noch eine Brücke gebaut
werden, oder soll der Blick auf den Viadukt nicht durch eine weitere Brücke
gestört werden. Wenn nicht, muss das Gelände fast vollständig mit Styropor
aufgefüllt werden. Das ewige Surfen nach einer vernünftigen Viadukt-Lösung
wird auch langsam lästig
Wirklich ein Geburtstagsgeschenk,
Lütgenau
ruft an: Die Bestellung ist da! Die kann zwar nicht sofort abgeholt werden, aber es ist
gewiss, dass die Weihnachtszeit keine elende Warterei gibt. Die
Viessmann
-Signale sehen beeindruckend aus. Das Gleismaterial wird gar nicht erst
fotografiert, sondern gleich eingebaut und festgenagelt. Natürlich mit den entsprechenden Isolierschienenverbindern - ich lasse keine
Provisorien zu! Natürlich werden die Signale trotzdem auch sofort verbaut. Auch die meisten alten BRAWA-Signale bekommen ihren
geplanten, endgültigen Standort.
Der Schattenbahnhof konnte durch das Gleismaterial endlich verlegt werden. In ihm sollen drei Züge parken können. Ein weiteres Gleis
dient als Durchfahrtgleis. Als Durchfahrtgleis kann jedes der vier Abstellgleise dienen. So bleibt man flexibel, was die Einfahrt und
Ausfahrt unterschiedlicher Züge anbelangt. Die weiteren Gleisverlegungs- und verdrahtungsarbeiten ziehen sich über Weihnachten.
Nachdem die alte Anlage abgebaut ist und in Kisten im Keller steht, kann man ja schon mal ein wenig auf dem Parkett
ein paar Gleise aufbauen. Das Bild zeigt die Weichenstraße im Norden. Hier sollen zwei Gleise im Kreis ausfahren und ein
drittes Gleis soll auf den Berg führen. Der Bogen ist nicht vollständig, da mir eine Bogenrechtsweiche fehlt. Eine Bogenlinksweiche
habe ich zu Testzwecken auf den Bauch gelegt, um die Dimensionen abzuchecken. Diese Weichenkombination steht auch im
Fleischmann
-Katalog, sodass ich mir hier keine weiteren Sorgen machen muss.